Tipps für Kaffeekenner, die Hygiene und der Vollautomat

Den Vollautomaten sauber halten – wie geht das?

 Schimmel in der Kaffeemaschine – das kann passieren, muss aber nicht. Wer sich einen

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saeco_bg_2.1 (2)Kaffeevollautomaten zulegt, der sollte das Gerät regelmässig reinigen, damit sich keine Schädlinge einnisten. Das Reinigungsgebot gilt insbesondere für die Brüheinheit, jener Teil des Automaten, der am ehesten und am häufigsten mit Wärme und Feuchtigkeit in Berührung kommt. Aber auch abseits der Brüheinheit können sich Keime einnisten. Zum Beispiel dort, wo Mahlgut danebenkrümelt. In Verbindung mit Wärme kann es den Boden bereiten für Pilze oder Keime, die in der Kaffeemaschine nichts zu suchen haben.

 Augen auf beim Kauf eines Automaten: Die Bauteile sollten entnehmbar und separat zu reinigen sein

 Kaffeevollautomaten sind für den Kaffeefreund eine fantastische Erfindung. Frisch gemahlener Kaffee rund um die Uhr: Mit dem Automaten werden wir unser eigener Barista. Weil Kaffee in all seinen Zubereitungsformen immer beliebter wird, weil viele Geniesser daheim weder auf ihren Espresso noch auf ihren Latte Macchiato verzichten wollen, verkaufen sich Kaffeevollautomaten zunehmend gut.

 Wenn Sie einen Automaten kaufen, dann sollten die Möglichkeiten, das Gerät zu reinigen, ein entscheidender Faktor für die Wahl eines Gerätes sein. Die meisten Hersteller achten mittlerweile darauf, dass alle Bauteile, die mit Wasser, Kaffee oder Milch in Berührung kommen, sich entnehmen und separat reinigen lassen. Aber es gibt immer noch Produzenten, deren Maschinen kaum zugänglich sind. Solche Geräte sind Schimmel-Kandidaten. Wir beraten Sie gerne beim Kauf, aber eines empfehlen wir schon vorab: Finger weg von Maschinen, die sich schlecht reinigen lassen.

 Gelegentlich trockenes Brot mahlen, um das Mahlwerk zu entfetten

 Das Mahlwerk ist ein weiterer Kandidat für Schmutz, aber bei weitem nicht so kritisch wie die Bauteile, die Berührung mit Feuchtigkeit haben. Kaffeebohnen bestehen zu einem wesentlichen Teil aus fettigem Öl. Das in den Bohnen enthaltene Fett neigt dazu, sich im Mahlwerk abzusetzen, in geringerem Masse auch im Bohnenbehälter. Je länger und öfter die Maschine mahlt, desto mehr Fett setzt sich ab. Es entsteht eine butterähnliche Substanz. Die ist zwar in der Regel nicht gesundheitsschädlich, aber erst recht nicht der Gesundheit und dem Geschmack des Kaffees förderlich.

 Das Mahlwerk lässt sich zwar nicht ausbauen und putzen, dennoch können Sie es reinigen – mit speziellen Reinigungstabletten aus dem Fachgeschäft. Im Notfall, wenn eine Reinigung nötig, aber keine Tablette zur Hand ist, gibt es noch einen Trick aus Grossmutters Zeiten, um das Fett loszuwerden: Mahlen Sie trockenes Brot oder Reis. Das beim Mahlen entstehende Brot- oder Reispulver nimmt das Fett auf, so dass anschliessend das Mahlwerk sauber sein sollte. Für diese Methode übernehmen wir allerdings keine Gewähr.

 

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